Kurz & Kompakt

  • Größe: 767 km²
  • Safari Höhepunkte: Bongo Antilope, schwarze Servalkatze, schwarzer Leopard, Thomson Wasserfälle, Pferdereiten, Wandern
  • Lage: im Nordwesten von Kenia
  • Anreise Auto: etwa 3 Stunden von Nairobi entfernt
  • Anreise Flugzeug: --
  • Kurzinfo: Direkt vor den Toren von Nyeri erhebt sich das beeindruckende Bergmassiv der Aberdares, deren größter Teil als Aberdares National Park unter Naturschutz steht. Die mächtige Bergkette trägt heute den offiziellen Namen Nyandarua. Die Bezeichnung Aberdares stammt von einen ehemaligen Präsidenten der britischen Royal Geographic Society, der heutige Name bedeutet in der Sprache der Kikuyu „trockene Haut". Trocken ist es allerdings in der den dichten Wäldern der Berghänge weniger, davon zeugt bereits der Bambusbewuchs am Fuß der Berge, und in den höheren Lagen wird es noch feuchter. Ab etwas 3000m bestimmen Hochmoore, Bäche und Wasserfälle das Bild. Ab etwas 3500m prägen afrosubalpine Pflanzen die Landschaft. Der Aberdare-Nationalpark liegt etwa 100 km nördlich von Nairobi in Kenia. Er hat eine Fläche von 767 km² Die höchsten Gipfel sind die Ol Donyo Lesatima (3995 m) und der Kinangop oder Nyandarus mit 3906m im Süden. Die Besteigung der Gipfel bzw. das Wandern in den Aberdares ist möglich, allerdings ist das Parkgebiet weitgehend unerschlossen; eine gute Trekkingausrüstung sowie ein guter Führer, der die Wege zu den eindrucksvollen Wasserfällen des Parks und zu den Wasserstellen der Tiere kennt, ist unerläßlich. Der Park beherbergt eine Vielzahl von Tieren, die man allerdings wegen der dichten Waldvegetation außer an den Wasserstellen kaum zu Gesicht bekommt. Neben den „Big Five" sind zwei mutierte Tierarten die Attraktion des Areals: Der schwarze Leopard und die schwarze Servalkatze.

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  • Größe: 390 km²
  • Safari Höhepunkte: Blick auf den Kilimanjaro, große Elefantenherden, Big five, Obersavtion Hill - Aussichtspunkt mit grandioser Aussicht
  • Lage: im Südosten von Kenia, an der Grenze zu Tanzania
  • Anreise Auto: etwa 4,5 Stunden von Nairobi und ca. 5,5 Stunden von Mombasa entfernt.
  • Anreise Flugzeug: täglich Flüge von Nairobi und Mombasa oder Ukunda.
  • Kurzinfo: Kein Hollywood-Studio könnte eine schönere Kulisse für eine Safari schaffen, als sie der Amboseli Nationalpark bietet: Während Elefanten, Zebras und Büffel in der flachen Savannenebene grasen, glänzt im Hintergrund die schneebedeckte Kuppe des mächtigen Kilimandscharo. Elefanten im Amboseli Nationalpark. Die Tiere finden vor allen in der Nähe der zahlreichen Seen und Sümpfe das ganze Jahr über ausreichend Nahrung. Hier wachsen Papyrus, in den trockenen Ebenen herrschen Dornbüsche und Akazienforste vor. Der Boden besteht aus feinem Vulkanstaub, der vom heute zu Tansania gehörenden Vulkanberg Kilimandscharo stammt. Dieser feine Staub bescherte dem Park seinen Namen, denn Amboseli ist das Maasaiwort für „Salziger Staub". Das Zentrum des Parks ist der Ort Ol Tukai, der während der Dreharbeiten des Films „Schnee am Kilimandscharo" entstand. Hier befinden sich die meisten Lodgen, und die großen Pisten treffen aufeinander. Man trifft hier auch auf eine vielfältige Fauna, besonders aber auf die große Elefantenherden, für die der Park berühmt ist (es sollen etwa 1.000 Dickhäuter sein). Darüber hinaus leben Büffel, Nashörner, Löwen, Leoparden, Geparden, Tüpfelhyänen Löffelhunde, Zibetkatzen und eine Vielzahl von Huftieren.

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  • Größe: 68 km²
  • Safari Höhepunkte: Fischers Tower, Wanderung durch die Schlucht, Tierbeobachtung, Radtouren und Wanderungen, Heiße Quellen
  • Lage: im Rift Valley nahe des Naivasha Sees
  • Anreise Auto: etwa 1,5 Stunden von Nairobi.
  • Anreise Flugzeug: --
  • Kurzinfo: Ein Kleiner ganz groß. So etwa kann man den Hell`s Gate (Höllentor) Nationalpark mit seinen nur 68 km2 in einem Satz beschreiben. Rund 90 km von der Hauptstadt Nairobi und in der Nähe des Naivasha Sees liegt dieser Nationalpark. Bekanntheit erlangt er vor allem wegen seiner reizvollen Landschaft. Heiße Geisire, Fischer’s Tower und die Njorowa Gorges Schlucht sind einige dieser Orte die die Landschaft im Park prägen. Fischers Tower ist ein 25 m hoher Lavaschlot der gerade aus dem Boden ragt. Bei ihm beginnt auch die Njorowa Georges Schlucht, mit ihren hohen Basaltwänden. Typisch für diese Gegend ist auch das Vorkommen von Obsidian, einem vulkanischen Gesteinsglas, welches wegen seiner Eigenschaften schon in der Steinzeit begehrt war. Wegen der Nähe zur Hauptstadt Nairobi und der malerischen Fahrt entlang des Rif Valleys ist der Park bei Besuchern sehr beliebt. Besucher des Parks haben die Möglichkeit in mit dem Fahrzeug zu erkunden, zu wandern, zu campen, zu reiten oder zu klettern. Doch nicht nur die Landschaft ist sehenswert auch Tiere wie die Masai Giraffe, Antilopen, Büffel, Löwen oder Leoparden sind im Park heimisch. 103 verschiedene Vogelarten wurden im Park gezählt und sind somit auch ein Paradies für Vogelkundler.

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  • Größe: 107 km²
  • Safari Höhepunkte: Flamingos, Geysire, Tierbeobachtung
  • Lage: im Rift Valley
  • Anreise Auto: etwa 3,5 Stunden von Nairobi.
  • Anreise Flugzeug: --
  • Kurzinfo: Der etwa 30 km2 große Bogoria-See bildet das Herzstück des insgesamt 107 km2 großen Lake Bogoria Natioanlparks. Er liegt zwischen dem Baringo-See im Süden und wird im Osten von den faltigen Abhängen des Laikipia Escarpment begrenzt. Wie die meisten der Grabenseen ist er salzhaltig. Der Sodagehalt bildet die Existenzgrundlage vieler Algen, die dem See seine Farbschattierungen verleihen. Die Algen wiederum stellen die Nahrungsgrundlage für Flamingos dar, die hier zeitweise in großen Scharen auftreten. Die Attraktion des Sees besteht in seinen heißen, in regelmäßigen Abständen in den Himmel schießenden Geysiren. Die bis zu 4 m hohen Wasserfontänen sind der lebendige Ausdruck für die vulkanische Aktivität in der Region. Die Geysire befinden sich vor allem am Westufer des Sees, an dem eine Straße entlangführt. Manche sind so heiß, dass man über ihrem Wasserdampf Kartoffeln kochen könnte, andere eignen sich als natürlicher Whirlpool zum Baden. Das Naturschutzgebiet, dass den See umgibt ist die Heimat von Büffel, Zebras, Impalas, Klippspringer und die seltenen Großen Kudus, die eine Schulterhöhe bis zu 1.50 m erreichen. Für Liebhaber von Flamingos ist dieser See ein lohnendes Ziel.

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  • Safari Höhepunkte: Bootsfahrt am See um Flusspferden nahe zu kommen, Schreiseeadler beim Jagen, Wanderungen zwischen den Wildtieren auf Crescent Island
  • Lage: im Great Rift Valley im östlichen Teil des ostafikanischen Grabenbruches
  • Anreise Auto: etwa 1,5 Stunden von Nairobi.
  • Anreise Flugzeug: --
  • Kurzinfo: Der Naivasha See liegt im Great Rift Valley im östlichen Teil des ostafikanischen Grabenbruches. Umringt ist der See von Vulkanen wie dem Mount Logonot und dem Mount Eburru und dem Mau-Escarpment. Der See beheimatet eine große Anzahl von Vögel, aber auch Flusspferden. Der Naivasha See liegt im Great Rift Valley im östlichen Teil des ostafikanischen Grabenbruches. Umringt ist der See von Vulkanen wie dem Mount Logonot und dem Mount Eburru und dem Mau-Escarpment. Der See beheimatet eine große Anzahl von Vögel, aber auch Flusspferden. Da der See Süßwassercharakter hat findet man hier keine Flamingos. Das Gebiet um Naivasha ist kein Nationalpark im eigentlichen Sinn. Trotzdem ist es ein lohnenswertes Ziel. Aufgrund von vielen Sehenswürdigkeiten lädt das Gebiet zum Verweilen ein. Besonders gut eignet sich der See in auf einer Safari in Kombination mit der Masai Mara.

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  • Größe: 188 km²
  • Safari Höhepunkte: Flamingos in großer Anzahl je nach Jahreszeit, Leoparden, Nashörner
  • Lage: im Great Rift Valley im östlichen Teil des ostafikanischen Grabenbruches
  • Anreise Auto: etwa 2,5 - 3 Stunden von Nairobi entfernt
  • Anreise Flugzeug: --
  • Kurzinfo: Kaum 50 km nördlich von Naivasha liegt der Nakuru See. Hier ist auch die Provinzhauptstadt mit mehr als 130 000 Einwohnern. Der Nakurusee ist ein El-Dorado für Vögel. Der flache, abflusslose, sodahaltige See, 1755 m über dem Meeresspiegel gelegen, nimmt je nach Niederschlagsmenge eine Fläche von 25 bis 70 qkm ein. Früher war der See auch für die große Anzahl an Flamingos bekannt. Je nach Jahreszeit hielten sich bis zu 2 Millionen Flamingos am See auf. In den letzten Jahren sind große Teile der Flamingopopulation zu anderen Grabenbruchseen weitergezogen. Der Grund dafür sind saisonale Überschwemmungen des Sees gewesen. Die kann jedoch wieder wechselen. Reisende oder Besucher sollten sich vorab darüber informieren wie der aktuelle Stand zu den Flamingos ist. Zum Ausgleich findet man in diesen Zeiten große Schwärme von Pelikanen, welche oft in wunderbarer Formation über das Wasser gleiten. Das Areal beherbergt über 400 Vogelarten und 70 verschiedene Säugetierarten, unter anderem Löwen, Leoparden, Rothschildgiraffen, Wasserböcke, Gazellen, Zebras, Grüne Meerkatzen, Kolobusaffen, Paviane und eine große Anzahl an Nashörnern.

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  • Größe: 1510 km²
  • Safari Höhepunkte: Gnuwanderung, höchste Tierdichte von allen Nationalparks in Ostafrika, atemberaubenden Landschaften
  • Lage: im Osten von Kenia, angrenzend zur Serengeti in Tansania
  • Anreise Auto: etwa 6 Stunden von Nairobi entfernt
  • Anreise Flugzeug: täglich Flüge von Nairobi und Mombasa oder Ukunda.
  • Kurzinfo: Jedes Jahr zwischen Juli und September verwandelt sich die Maasai Mara in eine riesige Freiluftbühne, auf der ein unvergleichliches Naturschauspiel stattfindet. Hauptakteure sind die Wildtiere, die Kulisse bilden die endlos wirkenden Graslandebenen, die Hügelzüge im Osten und Westen und die lebensspendenden Wasseradern. Über eine Million Gnus, gefolgt von Zebras, Gazellen und ihren Jägern, den Löwen, begeben sich auf die Suche nach saftigem Gras von der südlich gelegenen Serengeti in die Maasai Mara, wo es nach der Regenzeit grünt und blüht. Allerdings gilt die Maasai Mara auch außerhalb der Migration als eines der landschaftlich schönsten und tierreichsten Naturschutzgebiete Ostafrikas. Hier hat man auch bei nur zwei bis drei Besuchstagen die besten Chancen, den "Großen Fünf" zu begegnen. Ein muss für jeden Erstbesucher in Kenia. Das Masai Mara National Reserve liegt in etwa 1700 m Höhe auf einer Ebene und umfasst eine Fläche von 1510km2, wovon 518 km2 im Inneren den Status eines Nationalreservates haben und das äußere Gebiet bis zu einem gewissen Grad von den ansässigen Maasai als Weideland genutzt werden kann.

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  • Größe: 870 km²
  • Safari Höhepunkte: grandiose Lanschaft, Abgeschiedenheit, tolle Unterkünfte, Tierbeobachtung
  • Lage: im nördlichen Kenia
  • Anreise Auto: etwa 7 Stunden von Nairobi entfernt
  • Anreise Flugzeug: --
  • Kurzinfo: Der Meru Nationalpark wird von mehreren Flüssen durchzogen und ist landschaftlich sehr reizvoll und vielfältig. Wald am Fuße der Nyambeni Hills, weit offene Prärie durch die sich Flüsse schlängeln, Doum Palmen nahe den Flussufern, all das gibt dem Park seine persönliche Note. Das Meru Schutzgebiet ist reich an Tierleben und so findet man dort folgende Arten: Elefanten, Geparden, Löwen, Leoparden, Zebras, Nashörner, Gazellen, Oryx, verschiedene Antilopenarten wie Dik Diks, Kudu und noch viele mehr. Unter anderem gibt es hier eine der größten Büffelherden in Kenia. In den Flüssen tummeln sich Krokodille und Flusspferde. Mehr als 300 verschiedene Vogelarten wurden im Park registriert. Aufgrund der Vegetation ist die Tierbeobachtung nicht so einfach wie beispielsweise in Samburu. Da es nur wenige Unterkünfte gibt, findet man auch nur wenige Touristen. Dies verleiht dem Park zusätzlichen Flair, da man hier ein sehr intensives Naturerlebnis hat. Bekanntheit erlangte der Meru Nationalpark auch, da George und Joy Adamson die Löwin Elsa in die Freiheit entließen. George Adamson zog die Löwin gemeinsam mit seiner Frau auf. Die Geschichte wurde später verfilmt und der Film "Frei geboren" erlangte internationale Bekanntheit.

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  • Größe: 2800 km²
  • Safari Höhepunkte: Landschaft, Wanderungen im Regenwald, Tierbeobachtung, Bergsteigen
  • Lage: im nördlichen Kenia
  • Anreise Auto: etwa 3,5 Stunden von Nairobi entfernt
  • Anreise Flugzeug: --
  • Kurzinfo: Die zackigen Gipfel des mit 5199m höchsten Berges Kenias thronen wie gewaltige Riesen über der Landschaft Zentralkenias. Der nach dem Kilimandscharo zweithöchste Berg Afrikas hat drei Hauptgipfel, die die Namen von Maasai-Ältesten tragen: Batian (5199m), Nelion (5188m), und Lenana (4986m). Baitan und Nelion sind nur erfahrenen Kletterern zugänglich; sie können auf verschiedenen Routen mit Schwierigkeitsstufen zwischen III und VII bestiegen werden. Der Aufstieg zum dritthöchsten Gipfel Lenana erfolgt über Schneefelder (keine Bergwände) und ist für Wanderer in guter körperlicher Verfassung gut zu bewältigen. Für Safaris eignet sich der Mount Kenya Nationalpark hervorragend um die längeren Fahrtzeiten nach Samburu oder Meru zu unterbrechen. Man verbringt einen entspannten Nachmittag bei einer Wanderung durch den Regenwaldgürtel. Die Mountain Lodge beispielsweise bietet direkt vor der Lodge ein Wasserloch wo Tiere beobachtet werden können. Zusätzlich gibt es einen unterirdischen Gang zum Wasserloch mit Sichtfenster wo man aus nächster Nähe den Tieren zusehen kann.

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  • Größe: 117 km²
  • Safari Höhepunkte: Tierbeobachtung, Daphen Sheldricke Elefantenwaisenhaus, Impala Observation Tower
  • Lage: direkt bei der Hauptstadt Nairobi
  • Anreise Auto: etwa 0,5 Stunden von Nairobis Zentrum
  • Anreise Flugzeug: --
  • Kurzinfo: Direkt vor den Toren Nairobis befindet sich Kenias ältester Nationalpark. Gegründet wurde er 1946 und ist ca. 10km vom Zentrum der Stadt entfernt. Von manchen Stellen im Park hat man nicht nur eine tolle Aussicht auf die grasenden Tiere sondern auch auf die im Hintergrund liegende Skyline Nairobis. Diese Kombination sucht weltweit seinesgleichen. Im Park wurden über 400 verschiedene Vogelarten gezählt. Bekannt ist der Nationalpark aber vor allem für seine schwarzen Spitzmaulnashörner. Ihre Anzahl steigt stetig und einige von Ihnen wurden schon in andere Schutzgebiete umgesiedelt. Der Nairobi Nationalpark ist also ein vorzüglicher Platz, um diese bedrohte Tierart in seiner natürlichen Umgebung zu beobachten. Neben Nashörnern bietet dieses Schutzgebiet noch für mehr als 80 Arten von Säugetieren ein zu Hause. (Giraffen, Büffel, Thomson Gazelle, Grant Gazelle, Warzenschwein, Löwen, Geparden und vereinzelt auch Leoparden) Ob zur Einstimmung auf eine Safari in die Masai Mara oder aber auch als Tagesausflug, ist der Nationalpark eine gute Wahl.

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  • Safari Höhepunkte: Breitmaul und Spitzmalnashörner, Schimpansen Schutzgebiet, Big Five, Wildhunde, Äquator
  • Lage: im nördlichen Kenia
  • Anreise Auto: etwa 3,5 Stunden von Nairobi entfernt
  • Anreise Flugzeug: --
  • Kurzinfo: Das Ol Pejeta Conservancy liegt auf dem Laikipia Plateau. Dieses ist privat geführt und liegt rund 20 km nordwestlich von Nanyuki zwischen den Aberdares und dem Mt. Kenya. Es gilt also Ostafrikas größtes Nashorn Schutzgebiet. Das Gebiet umspannt dabei eine Fläche von rund 350 km² Ein Teil des heutigen Schutzgebietes ist Sweetwaters, das früher im Besitz von Lord Delamere war, welcher zu den größten Farmern in der kolonialen Zeit zählte. Er war im Besitz der Ol Pejeta Ranch, das später zum Hotel umgebaut wurde. 1989 wurde es in ein privates Schutzgebiet umgewandelt und war für die Zucht von schwarzen Nashörnern geplant. 1993 wurde in Zusammenarbeit mit dem KWS (Kenya Wildlife Service) und dem Jane Goodall Institute zusätzlich ein eingezäuntes Schutzgebiet (45 ha) für Schimpansen geschaffen. Im Reservat tummeln sich neben den Nashörnern vor allem Giraffen, Zebras, Elefanten, Oryx und auch Löwen. Man findet im Reservat mit etwas Glück auch die seltenen Wildhunde.

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  • Safari Höhepunkte: Grevy Zebras, Gerenuk Antilopen, Leoparden, Wildhunde, Elefanten, wüstenartige Lanschaft
  • Lage: im nördlichen Kenia
  • Anreise Auto: etwa 7 Stunden von Nairobi entfernt
  • Anreise Flugzeug: Flüge täglich von Nairobi aus
  • Kurzinfo: Das Samburu National Reservat liegt neben dem Buffalo Springs und dem Shaba Reservat. Die drei Reservate haben den gleichen geologischen Ursprung und liegen im Tal des Ostafrikanischen Grabenbruchs. Einige bizarre Erhebungen zeugen von der starken vulkanischen Aktivität vergangener Jahrtausende. Ebenso deuten der rote, eisenhaltige Untergrund auf eine vulkanische Vorgeschichte hin. In der wüstenartigen Landschaft überwiegt das gelbbraune Savannengras, durchsetzt von Akazien und dornigem Gebüsch. Entlang der vielen Quellbecken und Flussläufe, die die Region saisonbedingt durchziehen, wachsen Galeriewälder und vereinzelt Doumpalmen. Eine der größten Flüsse ist der schlammbraune Ewaso Nyiro, in dem es geradezu von Flusspferden und Krokodilen wimmelt. Da er das ganze Jahr über Wasser führt, dient er den Tieren als permanente Wasserquelle. Dies wiederum garantiert den Besucher ganzjährig ein großes Tiervorkommen. Dazu gehören neben den Großkatzen Löwe, Leopard und Gepard vor allem Grevyzebras, Netzgiraffen und Giraffengazellen (Gerenuk). Die Giraffen mit den großen braunen Flecken und das eselähnliche Grevyzebra kommen nur in den nördlichen Regionen Kenias vor. Das Gerenuk ist eine besonders feingliedrige Gazellen Art, die aufrecht auf ihren langen Hinterbeinen stehen kann, um an die unteren Blätter von Bäumen zu gelangen. Auch die Vogelwelt ist außerordentlich artenreich und reicht vom schwarzweiß getupften Perlhuhn über den Nashornvogel bis zum Kampfadler, den größten Adler Afrikas.

Kurz & Kompakt

  • Größe: 13747 km²
  • Safari Höhepunkte: Elefanten, Löwen, verschiedenste Säugetierarten, malerische Landschaft, Galana Fluss
  • Lage: im östlichen Kenia
  • Anreise Auto: etwa 5 Stunden von Nairobi entfernt und etwa 5-7 Stunden von der Küste.
  • Anreise Flugzeug: Flüge von Nairobi und Mombasa aus möglich. (keine tägliche Verbindung)
  • Kurzinfo: Der Tsavo Ost Nationalpark hat eine Fläche von 13747 km2 und ist der größte Nationalpark in Kenia. Zusammen mit seinem etwas kleinerem Bruder dem Tsavo West Nationalpark erreichen sie eine Fläche 21 000 km2. Das ist etwa halb so groß wie die Niederlande. Die beiden Parks werden von der Bahn- und Straßenverbindung Mombasa - Nairobi in zwei Hälften geteilt, mit jeweils eigener Verwaltung und separaten Zugängen. Die Attraktion des Tsavo Ost sind seine "roten Elefanten", die aus der Entfernung wie wandernde, rote Felsen aussehen. Ihre Tarnung ist schnell entlarvt: Die Dickhäuter sprühen sich mit der eisenhaltigen, roten Erde ein, um sich vor der Sonne und Insekten zu schützen. Das intensive Rot des sandigen Bodens hinterlässt überall Spuren und bewirkt ungewöhnliche Bilder. Schwarzrot gestreifte Zebras, Löwen mit rotgoldener Mähne, und am Wegrand türmen sich gigantische rote Bauten auf, die Schlösser der Termiten. Der Nationalpark ist sehr gut von Nairobi aus, aber auch von der Küste von Mombasa aus mit dem Geländewagen erreichbar. Die Fahrtzeit von Nairobi beträgt etwa 5 – 7 Stunden. Je nach Unterkunft im Nationalpark. Von Mombasa aus beträgt die Fahrtzeit etwa die gleiche Zeit. Es gibt zwar im Nationalpark auch Flugfelder, allerdings werden diese nicht regelmäßig von den Fluglinien angeflogen. Zumeist erst ab etwa 4 Personen.

Kurz & Kompakt

  • Größe: 7065 km²
  • Safari Höhepunkte: Mzima Springs, verschiedenste Säugetierarten, große Löwenrudel, malerische Landschaft, Blick auf den Kilimanjaro von manchen Stellen des Nationalparks
  • Lage: im östlichen Kenia
  • Anreise Auto: etwa 5 Stunden von Nairobi entfernt und etwa 5-7 Stunden von der Küste.
  • Anreise Flugzeug: Flüge von Nairobi und Mombasa aus möglich. (keine tägliche Verbindung)
  • Kurzinfo: Einer der Ersten der über die Tierwelt vom Tsavo West Nationalpark berichtete war ein Missionar. Er schrieb 1849 in sein Tagebuch „Ein Ort voll mit wilden Tieren, wie Nashörnern, Büffel und Elefanten". Später um 1900 hörte man von den „Menschenfressern von Tsavo", große Löwen welche beim Bau der Zugstrecke nach Uganda immer wieder Menschen angriffen. Landschaftlich ist der Tsavo West abwechslungsreicher als sein östlicher Nachbar, denn er wird von schroffen Bergketten und steinigen Lavagürteln im Norden, hügeliger Savannenlandschaft im mittleren Teil und dichten Galeriewäldern entlang der Wasserläufe durchzogen. Der ganzjährig Wasser führende Tsavo River durchquert den Park im oberen Drittel. Südlich des Flusses schließen sich die touristisch kaum erschlossenen Little Serengeti Plains an, und im unteren Drittel, an der Grenze zu Tansania, liegt der Lake Jipe. Eine weitere Attraktion im Tsavo West Nationalpark sind die Mzima Springs . In kristallklaren Quellteichen tummeln sich Flusspferde, Krokodile und Buntbarsche. Durch die Scheiben einer Unterwasser - Beobachtungsstation lässt sich dieses Treiben beobachten. Außerdem kommen alle anderen Tiere der näheren und weiteren Umgebung zu den Mzima Springs um ihren Durst zu löschen. Der Tsavo West ist eine lohnendes Ziel auf Safari und ist sowohl von der Hauptstadt Nairobi aus als auch von der Küste von Mombasa aus gut erreichbar.