
Reisetipps Simbabwe
Alles Wichtige kompakt für Ihre Reise nach Simbabwe
Simbabwe zählt zu den faszinierendsten Reisezielen im südlichen Afrika und begeistert mit spektakulären Naturwundern, einer beeindruckenden Tierwelt und abwechslungsreichen Landschaften. Die mächtigen Victoriafälle, der wildreiche Hwange-Nationalpark, die ursprünglichen Landschaften des Mana-Pools-Nationalparks, der Lake Kariba und die geheimnisvollen Ruinen von Great Zimbabwe machen Simbabwe zu einem besonders vielseitigen Reiseziel.
Damit Sie bestens vorbereitet sind, haben wir die wichtigsten Informationen und Reisetipps für Simbabwe kompakt für Sie zusammengestellt. Ausführlichere Informationen finden Sie in unseren weiterführenden Beiträgen.
Bei einer Buchung über Let’s Go Africa erhalten Sie außerdem ein umfassendes Dokument mit allem Wissenswerten für Ihre Reise.
Hier eine Übersicht über die Themenbereiche:
- Einreise
- Plastikverbot
- Geld & Geldwechsel
- Internet, Telefon & Strom
- Essen & Trinken
- Filmen & Fotografieren
- Gesundheit & Impfungen
- Klima & Reisezeit
- Kleidung & Packliste
- Sicherheit
- Souvenirs
- Sprache
- Trinkgelder
- Trinkwasser
- Zeitverschiebung
Einreise
Für die Einreise nach Simbabwe benötigen Reisende aus Österreich, Deutschland und der Schweiz für touristische Aufenthalte grundsätzlich ein Visum. Dieses kann in der Regel bei der Einreise an den internationalen Flughäfen sowie an den Grenzübergängen als Visa on Arrival beantragt werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, bereits vor der Reise ein E-Visum online zu beantragen um Wartezeiten zu vermeiden. Bei Einreisen auf dem Landweg kann es vereinzelt vorkommen, dass vorab ausgestellte E-Visa nicht problemlos akzeptiert werden. Bei Rundreisen mit mehrfacher Einreise nach Simbabwe sollte zudem darauf geachtet werden, ein entsprechend gültiges Double- oder Multiple-Entry-Visum zu beantragen.
Zusätzlich zum Visum ist für die Einreise nach Simbabwe eine digitale Einreiseerklärung („Declaration“) erforderlich. Diese kann vor Reiseantritt online über das offizielle E-Visa-Portal ausgefüllt werden und ist nicht mit dem Visum gleichzusetzen. Das Ausfüllen vor der Ankunft wird empfohlen, um Wartezeiten bei der Einreise zu vermeiden.
Der Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein und sollte über ausreichend freie Seiten verfügen. Zusätzlich können bei der Einreise ein Rück- oder Weiterreiseticket sowie ein Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel für den Aufenthalt verlangt werden.
Beantragung über: https://www.evisa.gov.zw/
Mehr dazu:
Einreise in Simbabwe
Plastikverbot
Simbabwe setzt sich zunehmend für die Reduzierung von Plastikmüll und den Schutz seiner Naturgebiete ein. Bestimmte sehr dünne Plastiktüten und Kunststoffverpackungen sind landesweit verboten, wobei die Regelung in der Praxis nicht überall konsequent umgesetzt wird. Ein generelles Verbot von Plastiktüten oder Einwegplastik in den Nationalparks besteht derzeit jedoch nicht.
Wir empfehlen, unnötiges Einwegplastik möglichst zu vermeiden und eine wiederverwendbare Trinkflasche & Stoffbeutel mitzuführen. In vielen Safari-Lodges und Camps steht aufbereitetes Trinkwasser zur Verfügung, sodass die eigene Flasche problemlos aufgefüllt werden kann. Auch in Victoria Falls gibt es verschiedene Möglichkeiten zum Nachfüllen von Trinkwasser. Abfälle sollten selbstverständlich niemals in der Natur zurückgelassen werden.
Mehr zum Plastikverbot in afrikanischen Ländern:
Plastikverbot in afrikanischen Ländern
Geld & Geldwechsel
In Simbabwe gilt ein Mehrwährungssystem. Die lokale Währung ist der Zimbabwe Gold (ZiG), für Reisende ist jedoch vor allem der US-Dollar (USD) relevant und wird im touristischen Bereich weitgehend akzeptiert.
Wir empfehlen, ausreichend US-Dollar in bar bereits von zu Hause mitzunehmen, da Bargeldabhebungen mit internationalen Karten nicht immer zuverlässig möglich sind. Ideal sind auch kleinere, möglichst unbeschädigte Banknoten. Visa und Mastercard werden in einigen Hotels, Lodges und touristischen Betrieben akzeptiert, dennoch sollte man sich nicht ausschließlich auf Kartenzahlung verlassen.
Bei unseren organisierten Safaris sind die meisten Leistungen bereits im Voraus bezahlt. Bargeld benötigen Sie daher hauptsächlich für Trinkgelder, nicht inkludierte Getränke, Souvenirs, persönliche Ausgaben etc. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Kreditkarte für Zahlungen außerhalb Europas freigeschaltet ist.
Internet, Telefon & Strom
In vielen Hotels und Safari-Lodges steht WLAN zur Verfügung, teilweise jedoch nur in den Gemeinschaftsbereichen. In abgelegenen Safari-Regionen kann die Internet- und Mobilfunkverbindung deutlich eingeschränkt sein oder vollständig ausfallen. Die größten Mobilfunkanbieter sind Econet, NetOne und Telecel. Eine lokale SIM-Karte oder eSIM kann für eine Reise durch Simbabwe praktisch sein, allerdings sollten Sie auch damit außerhalb der Städte und in abgelegenen Nationalparks mit Funklöchern rechnen.
In Simbabwe wird hauptsächlich der Steckertyp G, vereinzelt auch Typ D verwendet. Die Netzspannung beträgt 220–240 Volt bei 50 Hz. Ein passender Reiseadapter gehört daher ins Gepäck. Besonders in abgelegenen Regionen kann es zu Stromausfällen kommen; viele Safari-Lodges verfügen jedoch über Solarstrom oder eigene Notstromlösungen.
Essen & Trinken
Simbabwes Küche ist geprägt von afrikanischen und südafrikanischen Einflüssen. Das Nationalgericht Sadza, ein fester Maisbrei, wird meist mit Fleisch, Gemüse oder Eintöpfen serviert. Beliebt sind außerdem Braais, gegrilltes Fleisch sowie Fischgerichte, beispielsweise Kapenta aus dem Kariba-See.
In Safari-Unterkünften erwartet Sie meist eine abwechslungsreiche Mischung aus internationalen und afrikanisch inspirierten Gerichten. Beliebte Getränke sind lokale und regionale Biere wie Zambezi, Castle und Lion sowie südafrikanische und teilweise auch simbabwische Weine.
Vom Trinken des Leitungswassers wird abgeraten.
Viele Unterkünfte stellen jedoch gefiltertes oder aufbereitetes Trinkwasser zur Verfügung und bieten Möglichkeiten, wiederverwendbare Trinkflaschen aufzufüllen.
Filmen & Fotografieren
Simbabwe bietet mit seiner Tierwelt und seinen Landschaften außergewöhnliche Fotomotive. Für den privaten Gebrauch dürfen Sie in Nationalparks grundsätzlich fotografieren und filmen. Für kommerzielle Aufnahmen können Genehmigungen erforderlich sein.
Das Fotografieren von Militäranlagen, Soldaten, Polizisten, Regierungsgebäuden und anderen sicherheitsrelevanten Einrichtungen ist verboten. Beachten Sie entsprechende Verbote unbedingt. Möchten Sie Menschen fotografieren, sollten Sie vorher um Erlaubnis fragen.
Mehr dazu:
Drohnen in Afrika
Gesundheit & Impfungen
Eine reisemedizinische Beratung bei einem Tropeninstitut, Ihrem Hausarzt oder einem spezialisierten Arzt ist einige Wochen vor der Abreise empfehlenswert. Bei direkter Einreise aus Europa sind für Simbabwe grundsätzlich keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Ein Gelbfiebernachweis ist jedoch bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet erforderlich.
In Simbabwe besteht ein regional und saisonal unterschiedlich hohes Malariarisiko, das auch wichtige Safarigebiete wie Victoria Falls, Mana Pools und Hwange betrifft. Ob eine Malariaprophylaxe für Ihre Reiseroute sinnvoll ist, sollten Sie vorab ärztlich abklären. Konsequenter Mückenschutz ist in jedem Fall empfehlenswert.
Die medizinische Versorgung entspricht nicht dem europäischen Standard und ist besonders in abgelegenen Safari-Regionen eingeschränkt. In den größeren Städten gibt es die beste medizinische Versorgung.
Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückhol- bzw. Evakuierungsschutz sowie eine gut ausgestattete Reiseapotheke sind daher unbedingt empfehlenswert.
Mehr dazu:
Malaria Information
Reiseversicherung
Klima & Reisezeit
Simbabwe kann grundsätzlich das ganze Jahr über bereist werden, wobei die ideale Reisezeit von der Region abhängt. Die Trockenzeit von Mai bis Oktober gilt als klassische Safari-Saison. Die Vegetation wird lichter und viele Tiere sammeln sich an den Wasserstellen. Von Mai bis August können Nächte und frühe Morgenstunden sehr kühl sein, während September und Oktober deutlich heißer werden.
Die Regenzeit von November bis März/April bringt üppig grüne Landschaften, Jungtiere und zahlreiche Zugvögel. Einige abgelegene Safari-Camps, insbesondere in Mana Pools und entlang des Sambesi, schließen in dieser Zeit und manche Pisten können schwer passierbar sein. Welche Reisezeit ideal ist, hängt daher stark von der geplanten Route ab.
Bei den Victoriafällen spielt zudem der stark schwankende Wasserstand des Sambesi eine wichtige Rolle für die Wahl der Reisezeit.
Kleidung & Packliste
Für eine Safari in Simbabwe eignet sich leichte, atmungsaktive Kleidung in neutralen Farben wie Beige, Khaki oder Grün. Da es besonders morgens und abends überraschend kühl werden kann, empfehlen wir das Zwiebelprinzip sowie eine warme Jacke oder ein Fleece.
Ins Gepäck gehören außerdem feste Schuhe, Sonnenhut, Sonnen- und Insektenschutz. Für die Victoriafälle ist eine Regenjacke für den Sprühnebel praktisch. Achtung: Keine Camouflage/Tarnkleidung, da diese ist dem Militär vorbehalten ist. Bei Flügen mit Kleinflugzeugen sind zudem die jeweiligen Gepäckbeschränkungen zu beachten.
Sicherheit
Bei Reisen durch Simbabwe sollten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. Besonders in größeren Städten empfiehlt es sich, Wertgegenstände nicht sichtbar zu tragen, Safes in den Unterkünften zu nutzen und Fahrten oder Spaziergänge bei Dunkelheit möglichst zu vermeiden.
Auf unseren organisierten Safaris sind Sie die meiste Zeit sehr gut betreut: Transfers vom Flughafen werden organisiert und während der Safari werden Sie von erfahrenen Guides begleitet. In vielen Camps sorgen zudem Mitarbeiter und Nachtwächter für die Sicherheit der Gäste. Da sich Wildtiere auch innerhalb nicht eingezäunter Camps bewegen können, sind die Anweisungen von Guides und Camp-Personal unbedingt zu befolgen und nächtliche Wege nur mit Begleitung zurückzulegen. Beachten Sie außerdem die aktuellen offiziellen Reisehinweise.
Souvenirs
Beliebte Souvenirs aus Simbabwe sind Steinskulpturen, Holzschnitzereien, Korbwaren, Textilien, Schmuck und anderes traditionelles Kunsthandwerk. Besonders bekannt ist Simbabwe für seine kunstvollen Shona-Steinskulpturen. Empfehlenswert sind Produkte, die direkt bei lokalen Kunsthandwerkern, auf Märkten oder in Gemeinschaftsprojekten gekauft werden.
Achten Sie darauf, keine Produkte aus geschützten Tier- oder Pflanzenarten zu kaufen. Für Gegenstände aus Elfenbein, Tierhäuten, Knochen, Hörnern, Federn oder bestimmten Hölzern können strenge Artenschutz- sowie Ein- und Ausfuhrbestimmungen gelten.
Informieren Sie sich vor dem Kauf über die geltenden Ein- und Ausfuhrbestimmungen.
Sprache
Simbabwe verfügt über 16 offiziell anerkannte Sprachen. Am weitesten verbreitet sind Shona, Ndebele und Englisch. Englisch wird insbesondere im Tourismus, in Hotels und Safari-Lodges sowie im Geschäftsleben gesprochen, sodass sich Reisende in der Regel problemlos auf Englisch verständigen können.

Trinkgelder
Trinkgelder sind in Simbabwe freiwillig und eine Anerkennung für guten Service. Auf Safari in Simbabwe werden sie üblicherweise in US-Dollar gegeben, am besten in kleineren Scheinen.
Viele Lodges und Camps verfügen über eine Tip-Box, deren Inhalt unter dem Camp-Personal aufgeteilt wird. Als Orientierung empfehlen wir etwa 15 USD pro Person und Tag in einer Unterkunft. Für Safari-Guides und Fahrer sind etwa 25–30 USD pro Fahrzeug und Tag üblich.
Das Trinkgeld wird am besten gesammelt am Ende des Aufenthalts bzw. der Safari übergeben.
Trinkwasser
Das Leitungswasser in Simbabwe sollte grundsätzlich nicht ungefiltert getrunken werden. In Safari-Lodges und Camps wird jedoch in der Regel sicheres Trinkwasser bereitgestellt. Viele Unterkünfte bieten zudem Nachfüllstationen für wiederverwendbare Trinkflaschen an. In größeren Städten und touristischen Orten ist abgefülltes Trinkwasser problemlos erhältlich. Wir empfehlen jedoch eine wiederverwendbare Trinkflasche, die in vielen Safari-Unterkünften aufgefüllt werden kann.
Zeitverschiebung
Simbabwe liegt in der Central Africa Time (CAT, UTC+2) und kennt keine saisonale Zeitumstellung. Gegenüber Österreich, Deutschland und der Schweiz besteht daher während der europäischen Sommerzeit kein Zeitunterschied. Während der europäischen Winterzeit ist Simbabwe eine Stunde voraus.
Hinweis: Einreise-, Gesundheits- und Sicherheitsbestimmungen können sich kurzfristig ändern. Prüfen Sie vor Reiseantritt immer die aktuellen Informationen der zuständigen Behörden.


Safaris, die Geschichten schreiben und Erinnerungen fürs Leben schaffen. Magische Begegnungen mit Menschen, Tieren und Natur. In Ihrem Tempo und ganz nach Ihren Wünschen.
